Intimate care
Intimpflege umfasst Produkte für die tägliche Hygiene, den Komfort und den Schutz des empfindlichen Intimbereichs. Die richtige Intimhygiene hilft, das natürliche Gleichgewicht zu erhalten und Beschwerden wie Trockenheit, Juckreiz, Brennen, Reizung und unangenehmen Geruch zu reduzieren.
Der pH-Wert des Intimbereichs verändert sich im Laufe des Lebens: in der Pubertät, während der Menstruation, Schwangerschaft, nach der Geburt, in den Wechseljahren und bei hormonellen Veränderungen. Deshalb sind normale Seifen und Duschgele nicht immer für die Intimhygiene geeignet, da sie die Schleimhaut austrocknen und die natürliche Flora stören können.
Hauptkategorien der Intimpflege
| Kategorie | Zweck |
|---|---|
| Intimhygiene | Sanfte Produkte für tägliche Intimhygiene, Frische und Komfort. |
| Produkte bei Pilzbeschwerden | Unterstützende Pflege bei Juckreiz, Brennen und Beschwerden durch Pilz-Ungleichgewicht. |
| Produkte bei Trockenheit und Brennen | Produkte bei Trockenheit, Reizung, Brennen und empfindlicher Intimschleimhaut. |
| Produkte bei bakteriellen Infektionen | Unterstützung bei bakteriellem Ungleichgewicht, unangenehmem Geruch und Veränderungen der Vaginalflora. |
Warum ist der pH-Wert bei der Intimpflege wichtig?
Der Intimbereich hat einen anderen pH-Wert als die Körperhaut. Starke Seifen, parfümierte Gels und aggressive Hygieneprodukte können dieses Gleichgewicht stören und Trockenheit, Juckreiz, Brennen oder Reizungen verursachen.
Für die tägliche Anwendung sollten sanfte Produkte gewählt werden, die speziell für den Intimbereich entwickelt wurden. Auch übermäßiges Waschen sollte vermieden werden, da es die natürliche Vaginalflora stören kann.
Wann wählt man welches Produkt?
- für tägliche Hygiene und Frische – sanfte Intimwaschprodukte
- bei Juckreiz und Pilzbeschwerden – Produkte für Pilz-Ungleichgewicht
- bei Trockenheit und Brennen – feuchtigkeitsspendende und beruhigende Intimprodukte
- bei unangenehmem Geruch und bakterieller Dysbalance – Produkte zur Unterstützung der Vaginalflora
Apotheker-Tipp
Intimpflege sollte sanft sein und an den empfindlichen Intimbereich angepasst werden. Bei unangenehmem Geruch, verändertem Ausfluss, Schmerzen, Brennen beim Wasserlassen, Blutungen außerhalb des Zyklus oder wiederkehrenden Infektionen sollte ein Gynäkologe konsultiert werden.