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Baralgin M 500 mg war ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit Metamizol-Natrium. Metamizol gehört zu den Pyrazolon-Derivaten und wirkt schm..
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  • Aktie: Zabrana online prodaje
  • Marke: JUGOREMEDIJA
  • Produktcode: BR-6051625210

Baralgin M 500 mg war ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit Metamizol-Natrium. Metamizol gehört zu den Pyrazolon-Derivaten und wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und krampflösend.

Die frühere Einzelhandelspackung enthielt 10 Tabletten mit jeweils 500 mg Metamizol und wurde von Jugoremedija AD Zrenjanin in Serbien hergestellt.

Zulassungsstatus in Serbien
Baralgin M wurde nicht unter den aktuell zugelassenen Arzneimitteln der serbischen ALIMS-Datenbank gefunden. Die letzten produktspezifischen amtlichen Angaben beziehen sich auf eine ältere Packung mit 10 Tabletten.

Diese Seite muss als archivierte Informationsseite geführt werden. Das Arzneimittel darf nicht als aktuell verfügbar dargestellt werden; ein aktueller Preis und eine Bestellmöglichkeit dürfen nicht angegeben werden.

Baralgin M – frühere Anwendung und aktuelle Sicherheitshinweise zu Metamizol

Früheres Anwendungsgebiet

Das historische serbische Arzneimittelregister führte Baralgin M zur kurzfristigen Behandlung starker Schmerzen auf, insbesondere bei:

  • starken Schmerzen nach Verletzungen;
  • starken postoperativen Schmerzen;
  • mäßig starken bis starken Schmerzen, wenn andere nichtopioide Analgetika nicht ausreichend wirksam waren.

Das Arzneimittel war nicht für eine routinemäßige langfristige Selbstbehandlung alltäglicher Schmerzen bestimmt.

Frühere Dosierungsangaben

  • Erwachsene: eine Tablette ein- bis viermal täglich.
  • Sehr starke Schmerzen: die historischen Angaben erlaubten in Ausnahmefällen zwei Tabletten als Einzeldosis unter ärztlicher Anleitung.
  • Frühere Höchstdosis: 4 g Metamizol innerhalb von 24 Stunden.
  • Unter 18 Jahren: die Anwendung dieses konkreten historischen Präparats wurde nicht empfohlen.
Nur historische Dosierungsangaben
Für Baralgin M ist keine aktuelle serbische Packungsbeilage verfügbar. Diese Dosierung darf nicht zur Selbstbehandlung verwendet und nicht auf ein anderes Metamizol-Präparat übertragen werden.

Agranulozytose

Metamizol kann eine Agranulozytose verursachen – einen plötzlichen starken Abfall der Granulozyten, der zu schweren oder tödlichen Infektionen führen kann.

Die Reaktion kann jederzeit während der Behandlung oder kurz nach dem Absetzen auftreten. Sie ist nicht dosisabhängig und kann auch Personen betreffen, die Metamizol zuvor ohne Probleme angewendet haben.

Metamizol sofort absetzen und dringend medizinische Hilfe suchen bei:
  • Fieber oder Schüttelfrost;
  • Halsschmerzen;
  • Schmerzen oder Beschwerden beim Schlucken;
  • schmerzhaften Veränderungen in Mund, Nase oder Rachen;
  • schmerzhaften Veränderungen im Genital- oder Analbereich;
  • unerwarteter deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands.

Die Behandlung muss beendet werden, ohne das Laborergebnis abzuwarten. Ein Blutbild einschließlich Differentialblutbild ist sofort erforderlich.

Die ersten Zeichen können verdeckt werden, wenn Metamizol gegen Fieber oder gleichzeitig mit einem Antibiotikum eingenommen wird.

Gegenanzeigen

  • Allergie gegen Metamizol, Pyrazolone oder Pyrazolidine;
  • frühere Agranulozytose durch Metamizol oder ein verwandtes Arzneimittel;
  • eingeschränkte Knochenmarkfunktion oder Störung der Blutbildung;
  • durch Analgetika ausgelöstes Asthma, Bronchospasmus, Nesselsucht, Schnupfen oder Angioödem;
  • akute intermittierende hepatische Porphyrie;
  • Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel;
  • das letzte Schwangerschaftsdrittel.

Leber- und schwere Hautreaktionen

Eine durch Metamizol ausgelöste Leberentzündung kann sich innerhalb weniger Tage oder erst mehrere Monate nach Beginn der Behandlung entwickeln.

Bei Übelkeit, Erbrechen, Fieber, starker Müdigkeit, Appetitverlust, dunklem Urin, hellem Stuhl, Gelbfärbung von Haut oder Augen, Juckreiz, Ausschlag oder Oberbauchschmerzen muss die Behandlung beendet werden.

Auch lebensbedrohliche Hautreaktionen wie Stevens–Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und DRESS wurden berichtet.

Wichtige Wechselwirkungen

  • Methotrexat;
  • Ciclosporin und Tacrolimus;
  • Valproat;
  • Bupropion und Sertralin;
  • niedrig dosierte Acetylsalicylsäure;
  • andere Arzneimittel, die das Knochenmark oder die Blutbildung beeinträchtigen können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Metamizol wird im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel grundsätzlich nicht empfohlen. Eine einzelne Dosis kann nur nach individueller ärztlicher Nutzen-Risiko-Bewertung erwogen werden, wenn keine geeignete Alternative besteht.

Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf Metamizol nicht angewendet werden.

Eine wiederholte Anwendung während der Stillzeit ist zu vermeiden. Nach einer einzelnen Dosis empfiehlt die aktuelle serbische Information, die Muttermilch 48 Stunden lang abzupumpen und zu verwerfen.

Mögliche Nebenwirkungen

  • Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel;
  • Blutdruckabfall;
  • Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht;
  • Leukopenie, Agranulozytose und andere Blutbildveränderungen;
  • schwere allergische oder anaphylaktische Reaktionen;
  • Leberschädigung;
  • akute Nierenschädigung oder stark verminderte Urinausscheidung;
  • schwere Hautreaktionen.

Historische Produktdaten

  • Name: Baralgin M.
  • Wirkstoff: Metamizol-Natrium.
  • Stärke: 500 mg pro Tablette.
  • Packung: ein Blister mit 10 Tabletten.
  • ATC-Code: N02BB02.
  • EAN: 8608811003559.
  • JKL: 1086566.
  • Frühere Zulassungsnummer: 2638/2009/12.
  • Früherer Hersteller: Jugoremedija AD Zrenjanin, Serbien.
  • Früherer Abgabestatus: verschreibungspflichtig.

Die vollständige Zusammensetzung der Hilfsstoffe der alten Baralgin-M-Packung ist in der aktuellen ALIMS-Dokumentation nicht verfügbar und darf nicht von einem anderen Metamizol-Präparat übernommen werden.

Verfügbarkeit und Preis
Für Baralgin M ist keine aktuelle serbische Zulassung bestätigt. Das Präparat darf nicht als verfügbar angezeigt werden und es soll kein aktueller Preis genannt werden.

Eine aktuell zugelassene Behandlungsoption muss durch Arzt oder Apotheker ausgewählt werden.
Apotheker-Tipp
Ein Ersatz darf nicht allein deshalb gewählt werden, weil er ebenfalls 500 mg Metamizol enthält. Zugelassenes Alter, Anwendungsgebiet, Darreichungsform, Hilfsstoffe und Dosierung können unterschiedlich sein.

Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder schmerzhafte Schleimhautveränderungen erfordern sofortiges Absetzen und eine dringende medizinische Beurteilung.

Ljubica Barbulović, Magistra der Pharmazie

Verwandte Informationen

Serbischsprachiger Ratgeber: Welches Schmerzmittel ist am sichersten?

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Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel und lokale Präparate ersetzen weder Metamizol noch die ärztliche Behandlung starker postoperativer oder posttraumatischer Schmerzen.

Häufig gestellte Fragen

Ist Baralgin M derzeit in Serbien zugelassen?
Es wurde nicht in der aktuellen ALIMS-Datenbank gefunden und muss als archiviertes Produkt geführt werden.

Was enthielt eine Tablette?
Eine Tablette enthielt 500 mg Metamizol-Natrium.

War das Arzneimittel rezeptfrei?
Nein. Die frühere Packung mit 10 Tabletten war verschreibungspflichtig.

Welches ist das wichtigste Risiko von Metamizol?
Agranulozytose, ein schwerer Abfall der Granulozyten mit dem Risiko einer lebensbedrohlichen Infektion.

Welche Symptome erfordern sofortiges Handeln?
Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und schmerzhafte Schleimhautveränderungen erfordern sofortiges Absetzen und medizinische Hilfe.

Quellen: historisches serbisches Arzneimittelregister, aktuelle ALIMS-Information für zugelassenes orales Metamizol und aktuelle EMA-Sicherheitsempfehlungen.
Historisches serbisches Arzneimittelregister | Aktuelle serbische Metamizol-Information | EMA-Sicherheitsempfehlungen
Statusprüfung: 4. August 2026.

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