Valsacombi Filmtabletten (Valsartan + Hydrochlorothiazid) – Kombination bei Bluthochdruck, Stärken 80/12,5 bis 320/25 mg
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- Aktie: Zabrana online prodaje
- Marke: KRKA-DE
- Produktcode: BR-1099605162003
Valsacombi enthält zwei Wirkstoffe, die gemeinsam den Blutdruck senken: Valsartan, ein Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist, der die Blutgefäße entspannt, und Hydrochlorothiazid, ein Thiaziddiuretikum („Wassertablette“), das die Harnausscheidung erhöht.
In Serbien ist es als Filmtabletten in den Stärken 80 mg/12,5 mg, 160 mg/12,5 mg, 160 mg/25 mg, 320 mg/12,5 mg und 320 mg/25 mg zugelassen; Hersteller ist KRKA d.d., Novo mesto (Slowenien), Zulassungsinhaber KRKA-FARMA d.o.o. Beograd. Es ist verschreibungspflichtig.
Wichtiger Hinweis
- Abgabestatus: verschreibungspflichtig (80/12,5, 160/12,5 und 160/25 mg – Rezept zur wiederholten Abgabe).
- Es darf nicht nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, nicht bei schwerer Leber- oder Nierenerkrankung, Anurie, Dialyse, niedrigem Kalium oder Natrium, erhöhtem Calcium, Gicht und nicht mit Aliskiren bei Diabetes oder Nierenfunktionsstörung.
- Hydrochlorothiazid erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut und, besonders bei langfristiger hochdosierter Anwendung, das Risiko für hellen Hautkrebs – schützen Sie Ihre Haut vor Sonne und UV-Strahlung.
- Plötzliche Sehverschlechterung oder Augenschmerzen, Schwellung von Gesicht und Hals oder starke Atemnot erfordern Notfallhilfe.
- Diese Seite dient ausschließlich der Information und ist kein Angebot zum Online-Kauf des Arzneimittels.
Wofür wird Valsacombi angewendet und wie wird es richtig eingenommen?
Grunddaten zum Arzneimittel
| Name des Arzneimittels | Valsacombi®, Filmtabletten |
|---|---|
| Wirkstoffe | Valsartan, Hydrochlorothiazid |
| Stärke | 80 mg/12,5 mg (rosa), 160 mg/12,5 mg (bräunlich-rot), 160 mg/25 mg (hellbraun), 320 mg/12,5 mg (rosa), 320 mg/25 mg (blassgelb, mit Bruchkerbe) |
| Darreichungsform | Filmtablette, oval, bikonvex |
| Pharmakotherapeutische Gruppe | Angiotensin-II-Antagonisten und Diuretika (ATC C09DA03) |
| Packung | 28 Filmtabletten (2 Blister à 14); Stärken bis 160 mg auch 30 Tabletten (2 x 15) |
| Zulassungsinhaber / Hersteller | KRKA-FARMA D.O.O. BEOGRAD / KRKA, D.D., NOVO MESTO, Slowenien |
| ALIMS-Zulassungsnummer | 80/12,5 mg: 003389696 2025…; 160/12,5 mg: 003389835 2025…; 160/25 mg: 003389963 2025… (alle vom 27.05.2026, Packung mit 28; für 30 Tabletten 003389752, 003389908, 003390038); 320/12,5 mg: 000457854 2023…; 320/25 mg: 000457051 2023… (vom 06.03.2024) |
| Abgabestatus | R – verschreibungspflichtig |
Wofür wird Valsacombi angewendet?
Laut Gebrauchsinformation wird Valsacombi zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) angewendet, der mit einem einzelnen Arzneimittel (Valsartan oder Hydrochlorothiazid) nicht ausreichend eingestellt werden kann. Das Arzneimittel ist für Erwachsene bestimmt.
Die Senkung des Blutdrucks auf Normalwerte verringert das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt sowie Herz- oder Nierenversagen.
Wie wird es eingenommen und dosiert?
- Die übliche Dosis ist eine Tablette täglich; die Stärke wählt der Arzt nach dem Ansprechen auf die Behandlung.
- Nehmen Sie das Arzneimittel täglich zur gleichen Zeit ein, am besten morgens, mit oder ohne Mahlzeit, und schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser.
- Ändern Sie die Dosis nicht und brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt ab.
Dies ist die allgemeine Dosierung laut Gebrauchsinformation – Stärke und Dosis legt der Arzt fest.
Besondere Patientengruppen
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Anwendung nicht empfohlen.
- Eingeschränkte Nierenfunktion: bei GFR ≥ 30 ml/min keine Dosisanpassung, mit regelmäßiger Kontrolle von Kalium, Kreatinin und Harnsäure; schwere Einschränkung (GFR < 30 ml/min), Anurie und Dialyse sind Gegenanzeigen.
- Eingeschränkte Leberfunktion: bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung ohne Cholestase sollte die Valsartan-Dosis 80 mg nicht überschreiten; schwere Einschränkung, biliäre Zirrhose und Cholestase sind Gegenanzeigen.
Gegenanzeigen – wann das Arzneimittel nicht angewendet werden darf
- Allergie gegen Valsartan, Hydrochlorothiazid, Sulfonamid-Derivate oder einen der sonstigen Bestandteile
- Schwangerschaft über 3 Monate (auch in der Frühschwangerschaft vermeiden)
- schwere Lebererkrankung, biliäre Zirrhose und Cholestase
- schwere Nierenerkrankung, Anurie, Dialyse
- niedriges Blutkalium oder -natrium bzw. erhöhtes Calcium trotz Behandlung
- Gicht
- Diabetes oder eingeschränkte Nierenfunktion bei gleichzeitiger Anwendung von Aliskiren
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Kaliumerhöhende Arzneimittel oder Präparate, niedriges Kalium, Durchfall oder starkes Erbrechen, hochdosierte Diuretika – Elektrolytkontrollen erforderlich.
- Schwere Herzerkrankung, Herzschwäche oder früherer Herzinfarkt, Nierenarterienverengung, Nierentransplantation, Hyperaldosteronismus, Leber- oder Nierenerkrankungen.
- Angioödem in der Vorgeschichte (auch unter ACE-Hemmern) – tritt es während der Behandlung auf, sofort absetzen und nie wieder einnehmen.
- Systemischer Lupus, Diabetes, Gicht, erhöhtes Cholesterin oder Triglyceride, Allergie oder Asthma.
- Sehverschlechterung oder Augenschmerzen (Aderhauterguss oder akutes Engwinkelglaukom) können Stunden bis Wochen nach Behandlungsbeginn auftreten – höheres Risiko bei bekannter Penicillin- oder Sulfonamidallergie.
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut; Hautkrebs in der Vorgeschichte oder neue Hautveränderung – Hydrochlorothiazid kann das Risiko für hellen Haut- und Lippenkrebs erhöhen.
- Atem- oder Lungenprobleme nach Hydrochlorothiazid in der Vergangenheit; Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme – sprechen Sie mit dem Arzt.
- Gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern oder Aliskiren – nur unter ärztlicher Aufsicht. Enthält Lactose.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, Nahrungsmitteln und Getränken
- Lithium; Kaliumpräparate, kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Diuretika, Heparin.
- Kaliumsenkende Arzneimittel (andere Diuretika, Kortikosteroide, Abführmittel, Carbenoxolon, Amphotericin, Penicillin G); Arzneimittel, die „Torsades de pointes“ auslösen können (Antiarrhythmika, einige Antipsychotika); Digoxin.
- Natriumsenkende Arzneimittel (Antidepressiva, Antipsychotika, Antiepileptika); Gichtmittel (Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon); therapeutisches Vitamin D und Calciumpräparate.
- Antidiabetika (Metformin, Insulin), andere Blutdrucksenker, Noradrenalin und Adrenalin, Diazoxid, Betablocker.
- NSAR einschließlich COX-2-Hemmer und Acetylsalicylsäure über 3 g; Rifampicin, Ciclosporin, Ritonavir; zytotoxische Arzneimittel (Methotrexat, Cyclophosphamid); Colestyramin und Colestipol; Anticholinergika, Amantadin, Tubocurarin; jodhaltige Kontrastmittel.
- Alkohol, Beruhigungsmittel und Anästhetika – stärkerer Blutdruckabfall; Alkohol meiden, bis Sie mit dem Arzt gesprochen haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
Valsacombi wird in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es dem Kind ernsthaft schaden kann; vor einer geplanten Schwangerschaft verordnet der Arzt ein anderes Arzneimittel. Auch in der Stillzeit wird es nicht empfohlen, besonders bei Neugeborenen oder Frühgeborenen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Der Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit wurde nicht untersucht; beachten Sie, dass gelegentlich Schwindel oder Müdigkeit auftreten können.
Mögliche Nebenwirkungen
- Gelegentlich: Husten, niedriger Blutdruck, Benommenheit, Flüssigkeitsmangel (Durst, Mundtrockenheit, seltenes Wasserlassen, dunkler Urin), Muskelschmerzen, Müdigkeit, Kribbeln, verschwommenes Sehen, Ohrgeräusche.
- Sehr selten: Schwindel, Durchfall, Gelenkschmerzen.
- Nicht bekannt: Atembeschwerden, stark verminderte Urinmenge, niedriges Blutnatrium oder -kalium, niedrige Zahl weißer Blutkörperchen, Anstieg von Bilirubin, Harnstoff, Kreatinin und Harnsäure, Ohnmacht.
- Hydrochlorothiazid: sehr häufig niedriges Kalium und erhöhte Blutfette; häufig niedriges Natrium und Magnesium, hohe Harnsäure, Ausschlag, verminderter Appetit, Übelkeit, Schwindel beim Aufstehen, Erektionsstörungen; selten Lichtempfindlichkeit mit Blasen, hohes Calcium und hoher Blutzucker, Rhythmusstörungen, Depression; nicht bekannt Haut- und Lippenkrebs (heller Hautkrebs).
- Valsartan: intestinales Angioödem (sehr selten), Blasenbildung der Haut, Vaskulitis, erhöhtes Kalium, Nierenversagen.
Melden Sie vermutete Nebenwirkungen Ihrem Arzt, Apotheker oder der ALIMS.
Überdosierung, vergessene Dosis und Abbruch der Behandlung
- Überdosierung: bei Schwindel oder Ohnmachtsgefühl hinlegen und sofort Arzt, Apotheke oder Krankenhaus kontaktieren.
- Vergessene Dosis: so bald wie möglich einnehmen; ist fast Zeit für die nächste Dosis, die vergessene auslassen. Keine doppelte Dosis.
- Abbruch der Behandlung: kann die Erkrankung verschlechtern – nicht ohne ärztlichen Rat absetzen.
Wann sofort ärztliche Hilfe suchen?
- Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Atemnot (Angioödem)
- Ausschlag, Rötung, Blasen an Lippen, Augen oder im Mund, Hautablösung und Fieber (toxische epidermale Nekrolyse)
- Sehverschlechterung oder Augenschmerzen (Aderhauterguss oder akutes Engwinkelglaukom)
- Fieber, Halsschmerzen und sehr häufige Infektionen (Agranulozytose)
- starke Atemnot, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit (akutes Atemnotsyndrom)
Rat der Apothekerin
Nehmen Sie Valsacombi morgens und täglich zur gleichen Zeit ein – wegen des Diuretikums ist der verstärkte Harndrang dann weniger störend als nachts. Trinken Sie unter einem Thiaziddiuretikum ausreichend und melden Sie sich beim Arzt, wenn Durchfall oder Erbrechen auftreten, da dann leichter Flüssigkeit und Elektrolyte verloren gehen.
Hydrochlorothiazid macht die Haut lichtempfindlicher: verwenden Sie Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, meiden Sie Solarien und kontrollieren Sie Ihre Haut regelmäßig – jede neue oder veränderte Stelle zeigen Sie dem Arzt. Messen Sie Ihren Blutdruck zu Hause und fragen Sie vor der Einnahme von Kalium-, Calcium- oder Vitamin-D-Präparaten oder Schmerzmitteln in der Apotheke nach.
Verfügbarkeit und Preis
Valsacombi ist verschreibungspflichtig und kann nicht online bestellt werden – diese Seite dient ausschließlich der Information.
Verfügbarkeit und Abgabebedingungen erfahren Sie in der Apotheke.
Weiterführende Informationen
Für die Blutdruckkontrolle zu Hause während der Behandlung siehe auch die Kategorie Blutdruckmessgeräte – Produkte aus dieser Kategorie ersetzen nicht das Arzneimittel, das Ihnen verschrieben wurde.
Zusammensetzung, Packung und Hersteller
- Wirkstoffe: Valsartan und Hydrochlorothiazid in den angegebenen Stärken.
- Sonstige Bestandteile – Kern: mikrokristalline Cellulose; Lactose-Monohydrat; Magnesiumstearat; Croscarmellose-Natrium; Povidon; hochdisperses Siliciumdioxid. Überzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Eisenoxide (E172) – Farbe je nach Stärke.
- Packung: Faltschachtel mit 2 Blistern à 14 (28) oder, für Stärken bis 160 mg, à 15 Filmtabletten (30).
- Zulassungsinhaber: KRKA-FARMA D.O.O. BEOGRAD, Jurija Gagarina 26/V/II, Belgrad. Hersteller: KRKA, D.D., NOVO MESTO, Šmarješka cesta 6, Novo mesto, Slowenien.
Aufbewahrung
- Nicht über 30 °C in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen.
- Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Häufig gestellte Fragen
Wann wird Valsacombi eingenommen – morgens oder abends?
Die Gebrauchsinformation empfiehlt die Einnahme täglich zur gleichen Zeit, am besten morgens, mit oder ohne Mahlzeit. Die übliche Dosis ist eine Tablette täglich.
Warum ist unter Valsacombi Sonnenschutz nötig?
Hydrochlorothiazid erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, und eine langfristige hochdosierte Anwendung kann das Risiko für hellen Haut- und Lippenkrebs erhöhen. Die Haut sollte daher vor Sonne und UV-Strahlung geschützt und jede neue Hautveränderung dem Arzt gezeigt werden.
Dürfen Menschen mit Gicht Valsacombi anwenden?
Nein. Gicht ist eine Gegenanzeige, da Hydrochlorothiazid die Harnsäure im Blut erhöhen kann.
Worin unterscheiden sich die Stärken von Valsacombi?
Die Stärken unterscheiden sich in der Menge an Valsartan (80, 160 oder 320 mg) und Hydrochlorothiazid (12,5 oder 25 mg). Der Arzt wählt die Stärke nach Blutdruck und Ansprechen; sie sollte nicht eigenmächtig geändert werden.
Quellen
- ALIMS – Fachinformation Valsacombi®, 80/12,5 mg, 160/12,5 mg und 160/25 mg, Filmtabletten (serbisch)
- ALIMS – Gebrauchsinformation Valsacombi®, 80/12,5 mg, 160/12,5 mg und 160/25 mg, Filmtabletten (Mai 2026, serbisch)
- ALIMS – Fachinformation Valsacombi®, 320/12,5 mg und 320/25 mg, Filmtabletten (serbisch)
- ALIMS – Gebrauchsinformation Valsacombi®, 320/12,5 mg und 320/25 mg, Filmtabletten (serbisch)
Datum der Quellenprüfung: 25.10.2026.
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