PPD- T
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- Aktie: Zabrana online prodaje
- Marke: TORLAK
- Produktcode: BR-1671654156
PPD-T® Tuberkulin ist eine Lösung aus gereinigtem Tuberkulin-Proteinderivat, gewonnen aus dem Kulturfiltrat von Mycobacterium tuberculosis. Es gehört zu den Diagnostika und wird intradermal als Mantoux-Test (Tuberkulin-Hauttest) angewendet.
Bei Personen, die zuvor mit Mykobakterien in Kontakt waren, löst in die Haut injiziertes Tuberkulin eine verzögerte, T-Zell-vermittelte Überempfindlichkeitsreaktion aus, die nach 48 bis 72 Stunden gemessen wird. Hersteller ist das Institut für Virologie, Impfstoffe und Seren Torlak, Belgrad.
Wichtiger Hinweis
- Abgabestatus: Anwendung in einer Gesundheitseinrichtung.
- Nur zur intradermalen Anwendung – darf nicht intravenös, intramuskulär oder subkutan gegeben werden.
- Nicht anwenden bei Allergie gegen die Bestandteile oder nach einer früheren schweren Hautreaktion auf Tuberkulin.
- Das Ergebnis kann bei Immunsuppression, schweren Infektionen und nach Lebendimpfstoffen falsch negativ sein.
Wofür wird PPD-T Tuberkulin angewendet und wie wird der Test durchgeführt
Grunddaten zum Arzneimittel
| Name des Arzneimittels | PPD-T® Tuberkulin, Injektionslösung |
|---|---|
| Wirkstoff | gereinigtes Tuberkulin-Proteinderivat zur Anwendung am Menschen |
| Stärke | 3 I.E. in 0,1 ml (eine Dosis) |
| Darreichungsform | Injektionslösung, intradermal |
| Gruppe | Diagnostika |
| Packung | 10 Glasdurchstechflaschen zu je 2,5 ml |
| Zulassungsinhaber und Hersteller | Institut für Virologie, Impfstoffe und Seren Torlak, Serbien |
| Abgabestatus | Anwendung in einer Gesundheitseinrichtung |
Anwendungsgebiete
- diagnostisches Antigen zur Bestimmung der Tuberkulinempfindlichkeit bei nicht BCG-geimpften Personen, wenn eine Impfung erwogen wird;
- Hilfsmittel zur Diagnose einer Infektion mit Mycobacterium tuberculosis bei Erwachsenen mit Infektionsverdacht (einschließlich HIV-positiver Patienten) und bei Kindern mit hohem Erkrankungsrisiko.
Dosierung und Art der Anwendung
Eine Dosis beträgt 0,1 ml. Eine medizinische Fachkraft injiziert sie intradermal an der Vorderseite des linken Unterarms, am Übergang vom oberen zum mittleren Drittel, in Längsrichtung, mit einer Einmal-Tuberkulinspritze und -nadel. Die Injektion erfolgt ohne Verzögerung, da Tuberkulin an der Spritzenoberfläche haften kann.
Das Ergebnis wird 48 bis 72 Stunden nach der Injektion abgelesen, indem die Induration (Verhärtung) quer zur Längsachse des Unterarms gemessen wird. Eine höhere Dosis verringert die Spezifität des Tests und erhöht das Risiko von Nebenwirkungen.
Gegenanzeigen – wann der Test nicht angewendet werden darf
- Allergie gegen den Wirkstoff oder die sonstigen Bestandteile (einschließlich Chinosol und Polysorbat 80);
- frühere schwere Hautreaktion auf dieses Produkt.
Vorsichtsmaßnahmen und mögliche falsch negative Befunde
Bei aktiver Tuberkulose wird der Test mit Vorsicht angewendet, da die lokale Reaktion stärker sein kann; bei schweren Formen (z. B. Miliartuberkulose) kann die Reaktivität unterdrückt sein. Die Tuberkulinreaktivität kann vermindert sein bei:
- schweren bakteriellen und viralen Infektionen (HIV, infektiöse Mononukleose, Masern, Windpocken, Grippe);
- bösartigen Erkrankungen, insbesondere Lymphomen, und UV-Therapie;
- Sarkoidose und chronischer Niereninsuffizienz;
- Dehydratation und Mangelernährung;
- Immunsuppression durch Krankheit, Operation oder Arzneimittel (z. B. 15 mg Prednison oder mehr täglich über mindestens einen Monat);
- kürzlicher Impfung mit viralen Lebendimpfstoffen (OPV, MMR, Varizellen, Gelbfieber).
Laut Gebrauchsinformation empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation Hauttests für eine wiederholte Tuberkuloseimpfung nicht mehr; nach dem nationalen Programm erhalten Neugeborene die BCG-Impfung.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Impfstoffen
Nach einem viralen Lebendimpfstoff sollte der Test 4–6 Wochen verschoben oder am selben Tag wie die Impfung durchgeführt werden, mit Ablesung nach 48–72 Stunden. Tuberkulin darf nicht mit anderen Arzneimitteln, Seren oder Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden. Informieren Sie den Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Teratogene Wirkungen des Tuberkulin-Hauttests bei Schwangeren sind nicht bekannt. Da eine aktive Tuberkulose der Mutter ein hohes Risiko für das Neugeborene darstellt, kann der Arzt den Test bei Bedarf nach Nutzen-Risiko-Abwägung im zweiten oder dritten Trimenon durchführen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es liegen keine Daten vor.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig: Schmerzen, Reizung oder Unbehagen an der Injektionsstelle unmittelbar nach der Anwendung; Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Unwohlsein, erhöhte Temperatur.
Gelegentlich: Vergrößerung regionaler Lymphknoten; Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion).
Selten: Granulom, Bläschen, Geschwür oder Hautnekrose an der Injektionsstelle bei ausgeprägter Überempfindlichkeit. Sehr selten: Entzündung der Lymphgefäße.
Nach dem Test muss stets eine medizinische Behandlung für eine mögliche anaphylaktische Reaktion verfügbar sein.
Wann sofort ärztliche Hilfe nötig ist
- Atembeschwerden, Schwellung von Gesicht oder Rachen, Schwindel oder Ohnmachtsgefühl nach der Injektion;
- Blasen, Geschwür oder Dunkelfärbung der Haut an der Teststelle;
- ein roter Streifen von der Einstichstelle Richtung Achsel oder schmerzhaft geschwollene Lymphknoten;
- hohes Fieber nach dem Test.
Rat der Apothekerin
Kommen Sie unbedingt innerhalb der vereinbarten 48 bis 72 Stunden nach der Injektion zur Ablesung. Das Ergebnis liest eine medizinische Fachkraft ab, indem sie die Verhärtung (Induration) der Haut quer zur Längsachse des Unterarms misst.
Informieren Sie vor dem Test die Fachkraft, wenn Sie kürzlich einen Lebendimpfstoff (MMR, Windpocken, Gelbfieber) erhalten haben, Kortikosteroide oder andere immunschwächende Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eine schwere Virusinfektion hatten – dies kann zu einem falsch negativen Ergebnis führen.
Verfügbarkeit und Preis
PPD-T Tuberkulin wird ausschließlich in Gesundheitseinrichtungen angewendet und nicht an Patienten abgegeben. Diese Seite dient nur der Information und stellt kein Angebot zum Online-Verkauf des Arzneimittels dar.
Für einen Tuberkulintest wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die zuständige Gesundheitseinrichtung.
Zusammensetzung, Packung und Hersteller
- Wirkstoff: gereinigtes Tuberkulin-Proteinderivat zur Anwendung am Menschen, 3 I.E. in 0,1 ml.
- Sonstige Bestandteile: Chinosol; Polysorbat 80; Dinatriumphosphat-Dihydrat; Kaliumdihydrogenphosphat; Natriumchlorid; Wasser für Injektionszwecke.
- Aussehen: farblose bis schwach gelbliche Lösung, geruchlos oder mit schwach charakteristischem Geruch.
- Packung: 10 Durchstechflaschen aus farblosem Glas (10 × 2,5 ml).
- Zulassungsinhaber und Hersteller: Institut für Virologie, Impfstoffe und Seren Torlak, Belgrad. Für das Arzneimittel wurde eine bedingte Zulassung für 12 Monate erteilt.
Aufbewahrung
- Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- In der Originalverpackung im Kühlschrank bei 2–8 °C lagern. Nicht einfrieren.
- Nach dem ersten Öffnen innerhalb von 8 Stunden verbrauchen, bei 2–8 °C gelagert.
- Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Häufig gestellte Fragen
Wann wird der Mantoux-Test abgelesen?
Das Ergebnis wird 48 bis 72 Stunden nach der intradermalen Injektion abgelesen, durch Messung der Verhärtung quer zur Längsachse des Unterarms.
Was kann einen falsch negativen Tuberkulintest verursachen?
Laut Gebrauchsinformation: Immunsuppression (auch Kortikosteroide), schwere bakterielle und virale Infektionen, Lymphome, Sarkoidose, chronische Niereninsuffizienz, Mangelernährung und ein kürzlich verabreichter viraler Lebendimpfstoff.
Kann der Test nach der MMR-Impfung gemacht werden?
Der Test sollte 4 bis 6 Wochen nach einem Lebendimpfstoff verschoben oder am selben Tag wie die Impfung durchgeführt werden.
Darf ein Tuberkulintest in der Schwangerschaft gemacht werden?
Teratogene Wirkungen sind nicht bekannt; bei Bedarf führt der Arzt ihn nach Nutzen-Risiko-Abwägung im zweiten oder dritten Trimenon durch.
Quellen
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