Medoclav 1000 mg/200 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung – Amoxicillin und Clavulansäure
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- Aktie: Zabrana online prodaje
- Marke: MEDOCHEMIE
- Produktcode: BR-688912056415
Medoclav ist ein Antibiotikum mit zwei Wirkstoffen: Amoxicillin (ein Penicillin-Antibiotikum) und Clavulansäure, die verhindert, dass Bakterien Amoxicillin abbauen und unwirksam machen.
Eine Durchstechflasche enthält 1000 mg Amoxicillin und 200 mg Clavulansäure als Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung. Es wird von medizinischem Fachpersonal intravenös in einer Gesundheitseinrichtung verabreicht – bei Erwachsenen und Kindern.
Wichtiger Hinweis
- Abgabestatus: das Arzneimittel darf in Gesundheitseinrichtungen angewendet werden; Patienten wenden es nicht selbst an.
- Es darf nicht gegeben werden bei Penicillinallergie oder früherer schwerer allergischer Reaktion auf ein Antibiotikum sowie bei früheren Leberproblemen oder Gelbsucht unter Antibiotikabehandlung.
- Informieren Sie Arzt oder Pflegepersonal sofort bei Ausschlag, Schwellung des Gesichts oder Atemnot sowie bei wässrigem oder blutigem Durchfall.
- Das Arzneimittel wird in der Regel nicht länger als 2 Wochen ohne Überprüfung der Behandlung gegeben.
- Diese Seite dient ausschließlich der Information und ist kein Angebot zum Online-Kauf des Arzneimittels.
Wofür wird Medoclav 1000 mg/200 mg angewendet und wie wird es verabreicht?
Grunddaten zum Arzneimittel
| Name des Arzneimittels | MEDOCLAV®, 1000 mg + 200 mg, Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung |
|---|---|
| Wirkstoff | Amoxicillin (als Amoxicillin-Natrium), Clavulansäure (als Kaliumclavulanat) |
| Stärke | 1000 mg + 200 mg pro Durchstechflasche |
| Darreichungsform | Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung |
| Therapeutische Gruppe | Antibiotika zur systemischen Anwendung – Kombinationen von Penicillinen mit Beta-Lactamase-Inhibitoren (ATC J01CR02) |
| Packung | 5 Glas-Durchstechflaschen |
| Zulassungsinhaber / Hersteller | Farmalogist d.o.o. Belgrad; Hersteller Medochemie Ltd (Factory B), Limassol, Zypern |
| Abgabestatus | Z – Anwendung in Gesundheitseinrichtungen |
Wofür wird Medoclav angewendet?
Laut Gebrauchsinformation wird Medoclav bei Erwachsenen und Kindern angewendet zur Behandlung von:
- schweren Infektionen von Ohr, Nase und Rachen;
- Infektionen der Atemwege;
- Harnwegsinfektionen;
- Infektionen von Haut und Weichteilen einschließlich Zahninfektionen;
- Knochen- und Gelenkinfektionen;
- Infektionen im Bauchraum;
- Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane;
- sowie zur Vorbeugung von Infektionen bei großen chirurgischen Eingriffen.
Wie wird Medoclav angewendet und dosiert?
Das Arzneimittel wird von geschultem Fachpersonal gegeben – als Injektion in eine Vene oder als intravenöse Infusion. Empfohlene Dosierung laut Gebrauchsinformation:
| Patienten | Dosis |
|---|---|
| Erwachsene und Kinder ab 40 kg Körpergewicht | 1000 mg + 200 mg alle 8 Stunden |
| Infektionsvorbeugung bei Operationen | 1000 mg + 200 mg vor dem Eingriff, bei Narkoseeinleitung; die Dosis kann wiederholt werden, wenn der Eingriff länger als 1 Stunde dauert |
| Kinder ab 3 Monaten (unter 40 kg) | 25 mg + 5 mg pro Kilogramm Körpergewicht alle 8 Stunden |
| Kinder unter 3 Monaten oder unter 4 kg | 25 mg + 5 mg pro Kilogramm Körpergewicht alle 12 Stunden |
- Während der Behandlung viel trinken.
- Das Arzneimittel wird in der Regel nicht länger als 2 Wochen ohne ärztliche Überprüfung gegeben.
- Je nach Untersuchungsergebnis kann der Arzt die Stärke oder das Antibiotikum wechseln.
Besondere Patientengruppen
- Kinder: die Dosis wird nach Körpergewicht berechnet (siehe Tabelle).
- Nierenfunktionsstörung: eine andere Dosis, Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann nötig sein.
- Leberfunktionsstörung: der Arzt überwacht Ihren Zustand und die Leberfunktion regelmäßig.
Gegenanzeigen – wann das Arzneimittel nicht angewendet werden darf
- Allergie gegen Amoxicillin, Clavulansäure oder Penicillin;
- frühere schwere allergische Reaktion auf ein Antibiotikum (z. B. Hautausschlag, Schwellung von Gesicht oder Hals);
- frühere Leberprobleme oder Gelbsucht unter Antibiotikabehandlung.
Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise
- infektiöse Mononukleose (Fieber mit geschwollenen Lymphknoten);
- Behandlung wegen Leber- oder Nierenproblemen; unregelmäßiges Wasserlassen;
- das Arzneimittel kann allergische Reaktionen, Krampfanfälle und eine Dickdarmentzündung verursachen – auf Symptome ist zu achten;
- das Arzneimittel kann Blutuntersuchungen und Urintests auf Glucose beeinflussen – sagen Sie, dass Sie Medoclav erhalten;
- jede Durchstechflasche enthält 62,9 mg Natrium und 39,3 mg Kalium – Vorsicht bei natrium- oder kaliumkontrollierter Diät und eingeschränkter Nierenfunktion.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, Nahrungsmitteln und Getränken
- Allopurinol – höhere Wahrscheinlichkeit allergischer Hautreaktionen;
- Probenecid – der Arzt kann die Dosis anpassen;
- Gerinnungshemmer (z. B. Warfarin) – zusätzliche Blutuntersuchungen können nötig sein;
- Methotrexat – Medoclav kann dessen Wirkung beeinflussen;
- Mycophenolatmofetil – Medoclav kann dessen Wirkung beeinflussen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Laut Fachinformation sollte die Anwendung in der Schwangerschaft vermieden werden, außer der Arzt hält sie für unbedingt notwendig (bei vorzeitigem Blasensprung wurde die prophylaktische Anwendung mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis beim Neugeborenen in Verbindung gebracht).
- Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über; beim Säugling sind Durchfall und Pilzinfektionen der Schleimhäute möglich, daher kann ein Abstillen nötig sein. Der Arzt entscheidet.
Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
- Nebenwirkungen (z. B. Schwindel, Krampfanfälle) können die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Fahren Sie nicht, wenn Sie sich unwohl fühlen.
Mögliche Nebenwirkungen
- Häufig (bis zu 1 von 10): Pilzinfektion von Scheide, Mund oder Hautfalten; Durchfall.
- Gelegentlich (bis zu 1 von 100): Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Übelkeit (besonders bei hohen Dosen), Erbrechen, Verdauungsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, erhöhte Leberenzyme.
- Selten (bis zu 1 von 1.000): Erythema multiforme, Schwellung und Rötung entlang einer Vene, verminderte Blutplättchen und weiße Blutkörperchen.
- Nicht bekannt: allergische Reaktionen, Dickdarmentzündung, aseptische Meningitis, schwere Hautreaktionen (SJS/TEN, DRESS, Pustulose), Hepatitis und Gelbsucht, Entzündung der Nierenkanälchen, verlängerte Blutgerinnung, Krampfanfälle, hämolytische Anämie, Kristalle im Urin.
Überdosierung, vergessene Einnahme und Abbruch der Behandlung
- Überdosierung: unwahrscheinlich, da das Arzneimittel von Fachpersonal gegeben wird; Anzeichen können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Krampfanfälle sein – informieren Sie sofort Arzt oder Pflegepersonal.
- Vergessene Dosis und Abbruch der Behandlung: Dosierschema und Behandlungsdauer werden vom Personal gesteuert; die Behandlung wird nicht ohne ärztliche Entscheidung beendet.
Wann sofort ärztliche Hilfe suchen?
- Ausschlag, erhabene rote oder violette Flecken, Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen;
- Schwellung von Gesicht oder Mund und Atemnot, Kollaps;
- ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und Hautablösung, grippeähnliche Beschwerden mit Ausschlag;
- wässriger Durchfall mit Blut und Schleim, Bauchschmerzen und/oder Fieber;
- Gelbfärbung von Haut und Augenweiß.
Rat der Apothekerin
Sagen Sie dem Arzt oder Pflegepersonal vor der ersten Dosis, ob Sie jemals allergisch auf Penicillin oder ein anderes Antibiotikum reagiert oder unter Antibiotika eine Gelbsucht hatten – das ist die wichtigste Information für eine sichere Anwendung.
Trinken Sie während der Behandlung viel. Tritt nach dem Antibiotikum wässriger oder blutiger Durchfall auf, nehmen Sie nicht eigenmächtig Mittel gegen Durchfall, sondern wenden Sie sich an einen Arzt.
Verfügbarkeit und Preis
Medoclav Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung wird in Gesundheitseinrichtungen angewendet und von Fachpersonal verabreicht. Es wird in Apotheken nicht für die Anwendung zu Hause abgegeben. Diese Seite dient ausschließlich der Information und ist kein Angebot zum Online-Verkauf des Arzneimittels.
Für Informationen zu Ihrer Behandlung wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.
Weiterführende Informationen
Das Arzneimittel wird intravenös und ausschließlich in einer Gesundheitseinrichtung angewendet. Bei Fragen zur Behandlung wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.
Zusammensetzung, Packung und Hersteller
- Wirkstoffe: 1000 mg Amoxicillin (als Amoxicillin-Natrium) und 200 mg Clavulansäure (als Kaliumclavulanat) pro Durchstechflasche; keine sonstigen Bestandteile.
- Natriumgehalt: 62,9 mg (2,7 mmol), Kalium: 39,3 mg (1 mmol) pro Durchstechflasche.
- Aussehen: weißes bis fast weißes steriles Pulver (1,2 g) in einer 20-ml-Durchstechflasche aus farblosem Glas mit Gummistopfen und Aluminiumkappe.
- Packung: Umkarton mit 5 Durchstechflaschen.
- Zulassungsinhaber: Farmalogist d.o.o. Belgrad, Mirijevski bulevar 3; Hersteller: Medochemie Ltd (Factory B), Agios Athanassios, Limassol, Zypern.
- Zulassungsnummer: 515-01-00677-21-001 vom 18.10.2021 (Verlängerung).
Aufbewahrung
- Ungeöffnet nicht über 25 °C in der Originalverpackung lagern, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Nach der Rekonstitution sofort verwenden (unter kontrollierten aseptischen Bedingungen ist die verdünnte Lösung mit 0,9 % NaCl oder Ringer-Laktat 3 Stunden, mit Wasser für Injektionszwecke 4 Stunden bei bis zu 25 °C haltbar).
- Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Medoclav zu Hause erhalten?
Nein. Das Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung wird ausschließlich von Fachpersonal intravenös in einer Gesundheitseinrichtung verabreicht.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Dauer bestimmt der Arzt je nach Infektion; laut Gebrauchsinformation wird das Arzneimittel in der Regel nicht länger als 2 Wochen ohne Überprüfung der Behandlung gegeben.
Was ist, wenn ich gegen Penicillin allergisch bin?
Medoclav enthält Amoxicillin (ein Penicillin) und darf bei Penicillinallergie oder früherer schwerer allergischer Reaktion auf ein Antibiotikum nicht gegeben werden. Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt.
Ist Durchfall während der Behandlung normal?
Durchfall ist eine häufige Nebenwirkung. Ist er jedoch wässrig, mit Blut oder Schleim, mit Bauchschmerzen oder Fieber, kann er auf eine Dickdarmentzündung hinweisen – wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
Quellen
Quellen geprüft am: 25.10.2026.
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